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Tiere aus Schnee sterben auf grünen Wiesen, in mir herrscht Stille und Ruhe vor dem Sturm, außerdem besitze ich nur noch eine Zigarette und keine Münzen mehr. Meinen Augen klappen herunter wie der Mund von L.K., schließlich habe ich ihn heute in Grund und Boden argumentiert, aber das ist alles nicht wichtig. Ich bin gegen die Todesstrafe und Abschiebung. Ich bin fast siebzehn Jahre alt und außerdem Single oder allein. Wie man das nennt, ist letzendlich fast egal, denn es bedeutet, dass niemand bei einem ist, wenn man sich traurig fühlt. Ich bin unfähig zu Beziehungen jeder Art und falle trotzdem immer wieder auf das Gefühl herein, dass an Trostglück erinnert oder Glückstrost. Glückstrost klingt fast wie Glückskeks. Bitte sei nicht traurig, Herztrost. Bitte sei nicht traurig, November. Bitte sei nicht traurig, Zuckerherz aus Stein. Wenn ich in den Spiegel sehe, denke ich: ach du Scheiße. Wenn ich nicht in den Spiegel sehe, denken sich die anderen, ach du Scheiße. Mit Scheiße meinen sie dann übrigens mich. Ich besitze einen Hund und drei Ratten, um die ich mich nur dann kümmere, wenn meine Synapsen gerade richtig liegen. Ich habe meine Bücher im Internatsbus vergessen. Ich möchte jemanden küssen und eine Hand, die mir Haare aus dem Gesicht streicht, ohne mein Profil hässlich zu finden. Ich möchte Geld für ein Familienhaus und einen Pool, mittendrin. So wie bei Ernst. Im Ernst. Ich möchte ein paar Menschen zurück, aber vor allem: achtzehn sein und mich selbst wiederfinden. Wenn nötig, auch in Tibet.
31.1.07 22:47
 



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